Was ist dran an „Kalte Füße machen krank“?

Kalte Füße krank
Machen kalte Füße wirklich krank?

 

Ich erinnere mich noch genau, als meine Oma immer sagte: Zieh dir dicke Socken dann. Kalte Füße machen krank. – Und sie hat Recht.

 

Bei Wind und Wetter draußen zu sein ist für Kinder wichtig – nicht nur, dass sie ausreichend Bewegung kommen und sich austoben können, auch die Produktion von Vitamin D wird durch Sonne und Tageslicht angeregt. Besonders wenn die Wohnungluft durch die Heizung immer trockener wird und unsere Schleimhäute austrocknen und damit anfälliger für Viren werden, tut ein Ausflug im Nasskalten gut. Es ist schon etwas Wahres dran, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt.

 

Passende Kleidung schützt

Wir sind schon oft pitschnass nach einem Nachmittag Lackenhüpfen nach Hause gekommen oder ein Regenguss hat uns am Weg nach dem Kindergarten erwischt. Dennoch wurden wir nicht krank. Einen unmittelbaren Zusammenhang gibt es also nicht.

Wenn du im Herbst und Winter draußen unterwegs bist, dann ist die passende Kleidung, die vor Kälte und Nässe schützt, wichtig. Vor allem die Füße sollten warm bleiben.

 

Warum warme Füße ein Muss sind

Was passiert aber, wenn Schuhe nicht gut abdichten und dein Kind kalte Füße hat?

Ganz einfach: Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, die Durchblutung funktioniert nicht mehr so gut und das Immunsystem kann nicht effektiv arbeiten. Dein Kind ist anfällig für Infektionen. Setze daher auf gutes Schuhwerk und warme, feste Kleidung, die Nässe und Kälte trotzt.

 

Was tun, wenn die Füße doch einmal kalt sind? Wir setzen dann auf ein warmes Fußbad, gerne mit getrockneten Lavendelblüten dazu und einen warmen Tee. Meine Tochter mag eine Mischung aus Holunderblüten und Linde mit ein wenig Honig sehr gerne – diese Teemischung regt auch gleich das Immunsystem an. Als Daddy schwöre ich auf einen Zitronen-Ingwer-Tee mit Honig – lecker, wärmt von Innen und kurbelt die Abwehrkräfte an.

Inhalieren zur Vorbeugung

Wir inhalieren nicht nur bei Husten und Schnupfen, sondern auch zur Vorbeugung. Heizungsluft greift unsere Schleimhäute an, sie trocknen aus und damit ist ihre natürliche Reinigungsfunktion beeinträchtigt. Viren haben so die besten Chancen, sich anzusiedeln. Das feucht-warme Klima begünstigt ihre Verbreitung und schon wenige Tage später fühlen wir uns krank. Damit es gar nicht so weit kommt, ist es bei uns normal, jeden Abend 5 Minuten als Vorbeugung zu inhalieren. Einfach mit Kochsalzlösung. Ich selber mache noch eine Nasenspülung dazu, aber das mag meine Tochter nicht.

 

Inhalieren ist nicht nur bei einem Infekt ideal, sondern auch zur Vorbeugung:

  • Die Schleimhäute werden befeuchtet
  • Die Reinigungsfunktion bleibt erhalten
  • Viren haben es schwerer, sich festzusetzen

 

Schnabli Tipp:

Ernährung in der Erkältungszeit
Besonders im Winter ist die richtige Ernährung wichtig, weil wir damit unser Immunsystem stärken und unterstützen. Wertvoll ist eine Mischung aus Getreideprodukten mit einem hohen Vollkornanteil, täglich frisches Obst und Gemüse (gerne auch als Smoothie und in Form von Suppen) und vor allem regional, damit noch viele Vitamine und Inhaltsstoffe enthalten sind.

 

Machen kalte Füße wirklich krank? Wir haben die Antwort!

Achtung Inhalation: Heißes Wasser ist gefährlich und kann zu Verbrennungen führen. Aus diesem Grund lass dein Kind nie unbeaufsichtigt schnabilieren und achte während des Schnabilierens auf die Sicherheit deines Kindes. Auf ätherische Öle reagieren Kinder oft empfindlich, deshalb solltest du mit Kamille, Salz oder anderen getrockneten Kräutern schnabilieren. 

 

Bitte beachte die Gebrauchsanweisung und kontaktiere bei Fragen den Arzt oder Apotheker deines Vertrauens.


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